
Teamgeist, Geschick und jede Menge Spaß in Platjenwerbe
Beim Kreisjugendfeuerwehrtag 2026 kamen in Platjenwerbe einige Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Osterholz zusammen. Insgesamt 16 Gruppen aus elf Ortschaften stellten sich einem rund sechs Kilometer langen Orientierungsmarsch mit insgesamt 19 abwechslungsreichen Stationen. Parallel dazu fand am Feuerwehrhaus Platjenwerbe der Tag der offenen Tür statt, sodass auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher das bunte Treiben rund um die Feuerwehr erleben konnten.
Schon bei der Eröffnung wurde deutlich, worum es an diesem Tag vor allem gehen sollte: Teamarbeit. Kreisjugendfeuerwehrwart Patrik Felis betonte, dass bei der Feuerwehr niemand allein arbeitet und jedes Teammitglied seine eigenen Stärken einbringt. Auch Ritterhudes Bürgermeister Jürgen Kuck hob hervor, dass die Jugendfeuerwehr weit mehr als ein Freizeitangebot ist. Junge Menschen lernen hier Verantwortung zu übernehmen, sich aufeinander zu verlassen und gemeinsam Herausforderungen zu meistern.
Genau diese Fähigkeiten waren anschließend auf der Strecke gefragt. Das Organisationsteam hatte sich für die 19 Stationen einiges einfallen lassen. Neben Feuerwehrwissen und Knotenkunde mussten die Jugendlichen unter anderem ihr Wissen über Verkehrsschilder unter Beweis stellen, Erbsen mithilfe eines Strohhalms transportieren oder beim feuerwehrtechnischen Minigolf einen Ball möglichst geschickt an Verteiler, Strahlrohr und anderen Hindernissen vorbeimanövrieren.
Auch bei Jenga, Puzzleaufgaben, Apfelbeißen und weiteren Geschicklichkeitsspielen waren Konzentration und eine ruhige Hand gefragt. Besonders auf Zusammenarbeit kam es bei einer Murmelbahn an, die von zwei Teammitgliedern gemeinsam bewegt werden musste. Dabei zeigte sich schnell: Gute Kommunikation ist manchmal mindestens genauso wichtig wie Schnelligkeit.
Nach rund sechs Kilometern und zahlreichen gelösten Aufgaben standen schließlich die Sieger fest.
Aufgrund von Punktgleichstand gab es gleich zwei erste Plätze:
- Ritterhude 1 und Ihlpohl 2
- Neu Sankt Jürgen
- Schwanewede 1
Doch unabhängig von der Platzierung stand für alle Beteiligten vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Die Jugendlichen konnten neue Kontakte knüpfen, ihr Können zeigen und erleben, wie wichtig Zusammenhalt innerhalb einer Mannschaft ist.
Ein besonderer Programmpunkt war außerdem die Ehrung von Nele Julitz. Sie wurde für ihr langjähriges und herausragendes Engagement in der Jugendfeuerwehrarbeit ausgezeichnet. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung engagiert sie sich seit Jahren unter anderem bei Umweltaktionen, Sport- und Teambildungsmaßnahmen, Übernachtungen im Feuerwehrhaus sowie Zeltlagern und weiteren Veranstaltungen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen wird von ihr aktiv gefördert.
Der gleichzeitig stattfindende Tag der offenen Tür rundete den Kreisjugendfeuerwehrtag ab. Während die Jugendgruppen auf ihrer Strecke unterwegs waren, konnten sich die Gäste über die Arbeit der Feuerwehr informieren, Fahrzeuge ansehen und einen abwechslungsreichen Tag am Feuerwehrhaus verbringen.
Der Kreisjugendfeuerwehrtag 2026 zeigte damit einmal mehr, was Jugendfeuerwehr ausmacht: Gemeinschaft, Verantwortung, Geschick – und natürlich jede Menge Spaß.
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